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Könnte die Analyse von Tumorzellen aus dem Blut den Therapieverlauf vorhersagen und bisherige Behandlungsmethoden in Frage stellen?

Könnte die Analyse von Tumorzellen aus dem Blut den Therapieverlauf vorhersagen und bisherige Behandlungsmethoden in Frage stellen?

Bedeutung der im Blut zirkulierenden Tumorzellen

Die Entwicklung gezielter Krebstherapien wird in vielen Studien angestrebt und die Forschung an Tyrosinkinase-Inhibitoren sowie Immun-Checkpoint-Inhibitoren wird immer bedeutender. Dennoch bleiben zytotoxische Chemotherapeutika der Goldstandard in der neo- adjuvanten oder adjuvanten Behandlung von Tumoren in unterschiedlichsten Stadien. Die Wahl zur Mono- oder Kombinationstherapie ist oftmals Guideline-basiert ohne jegliche molekulare oder funktionale Indikation, welche auch die Limitationen einer solchen nicht-personalisierten Therapie widerspiegelt. Für die Behandlung des metastasierten Brustkrebses wird als First-Line-Therapie Taxol eingesetzt, auf welches Weiterlesen

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Epigallokatechingallat (EGCG) bei Krebserkrankungen

Epigallokatechingallat (EGCG) bei Krebserkrankungen

EGCG ist eine Substanz, die aus dem grünen Tee gewonnen wird und bis zu 30% seiner Trockenmasse ausmacht. Die Teepflanze wird in China seit mindestens 6000 Jahren genutzt und ist in Asien eines der wichtigsten Alltagsgetränke. Im Gegensatz zum schwarzen Tee wird die Oxydation, also die Zersetzung der Blätter durch Sauerstoff, während des Trocknens durch Rösten, Dämpfen oder kurzes Erhitzen verhindert. So bleiben nahezu alle Inhaltsstoffe der frischen Pflanze erhalten.

Aus chemischer Sicht gehört EGCG zu den Katechinen und diese Weiterlesen

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6-Shogaol (Ingwer) bei Krebserkrankungen

6-Shogaol (Ingwer) bei Krebserkrankungen

6-Shogaol ist eine Substanz, die aus der Ingwerpflanze gewonnen wird. Sie ist benannt nach dem japanischen Wort für Ingwer Shoga. Das Rhizom, also die Knolle der Ingwerpflanze wird schon seit Jahrtausenden vor allem in Ostasien als Gewürz- und Arzneipflanze verwendet. Dessen Inhaltsstoffe wirken gegen Viren und Bakterien, regen den Gallenfluss an und haben Effekte gegen Übelkeit und Erbrechen. Ein besonderer Einsatz in der komplementären Onkologie hat der Ingwer bei der chemotherapiebedingten Übelkeit als Tee oder Tabletten.

Ingwer enthält so Weiterlesen

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Resveratrol bei Krebserkrankungen

Resveratrol bei Krebserkrankungen

Nicht wenige Weintrinker rechtfertigen ihr Laster mit den vermeintlichen oder wirklichen gesundheitsfördernden Effekten einer besonderen Substanz: Resveratrol. Die Substanz wurde zum ersten Mal 1940 von dem Japaner Taoka in der Pflanze Veratrum grandiflorum entdeckt[1]. In Verbindungen mit der Anfangssilbe Res-, abgeleitet von den Resorcinolen, zu denen Resveratrol chemisch gehört, wurde dessen Name gebildet. 1976 wurde die Substanz in Weintrauben festgestellt.

Der Glaube an die möglicherweise gesundheitsfördernde Wirkung des Weins und vor allem des Rotweins, geht auf das so Weiterlesen

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Curcumin bei Krebserkrankungen

Curcumin bei Krebserkrankungen
Ohne es zu wissen konsumieren die meisten Menschen täglich in geringen Mengen Curcumin, das als Farbstoff (E100) diversen Lebensmittel zugefügt wird, wie z.B. Magarine, Teigwaren, Marmelade und Senf. Auch das Currygewürz verdankt ihm seine leuchtend, gelbe Farbe. Curcumin ist eine Substanz, die in der in Indien und Südostasien beheimateten Pflanze Curcuma longa, auch Gelbwurz oder indischer Safran vorkommt. Verwendet wird dabei, wie beim Ingwer, der mit der Curcumapflanze verwandt ist, die Knolle. Die chemisch als Diferuloylmethan definierte Substanz lässt sich aber auch synthetisch herstellen. Weiterlesen
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